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Blitzlicht
In der forensischen Fotografie wird viel mit Blitz gearbeitet.
Die Forensik will keine Stimmungsbilder, sondern gut ausgeleuchtete
detaillierte Bilder. (Aufhell blitzen)
Die Verschlusszeit bei der Blitzfotografie ist 1/60 s oder 1/125
s. Bei manchen Kameras ist sogar eine Verschlusszeit von 1/250 s
möglich. Diese Standart Verschlusszeiten werden Blitz Synchronisations
- Verschlusszeit genannt, und ist von der Kamera abhängig, welche
Einstellungen möglich sind. Beim Fotografieren mit Blitz wird anstelle
der Verschlusszeit die Blitzstärke verändert, was meist automatisch
geschieht (TTL, Autoblitz).
Dadurch kommt man in der Blitzfotografie an Grenzen, die abhängig
von der Leitzahl (Leistung) des Blitzes ist. Mit einem Standart
Ringblitz, der in der Regel eine tiefe Leitzahl hat, ist es deshalb
kaum möglich ein Makrobild mit Blende 32 anzufertigen. Dies ist
mit einem zusätzlichen Akku pack oder z.B. mit einem Stabblitz /
Systemblitz mit einer höheren Leitzahl eher möglich.
Für Makrofotografie kann der Ringblitz in der Regel angewendet
werden. Ist die Aufnahmedistanz jedoch zu gross (z.B. einen ganzen
Oberkörper) kann es schnell passieren, dass das Bild unterbelichtet
ist.
Für Übersichts- und Orientierungs - Aufnahmen ist es also besser,
einen Systemblitz zu verwenden.
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